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Tuesday, 7. February 2012
VOLINSK PROJEKT DARE2CARE

Ort:
Novovolinsk

Budget 2011:
€ 126.005,-


Hintergrund
:
Die Kirche in Novovolinsk engagiert sich seit einigen Jahren im Aufbau von Rehabilitationszentren für die Betreuung von Abhängigen. Die Alkohol- und Drogenabhängigkeit stellt in der Ukraine ein großes Problem dar. In der Region von Novovolinsk herrscht zusätzlich eine hohe Arbeitslosigkeit. World Partners steht vom landwirtschaftlichen Betrieb Adama aus mit den Zentren in Verbindung. Eines der Zentren ist dicht beim Betrieb gelegen und mit diesem Zentrum gibt es eine enge Zusammenarbeit, bestehend aus:
  • Angebot an Beschäftigung und Arbeitsmöglichkeiten
  • Versorgung mit Lebensmitteln
  • Ausleihen von Maschinen an das Zentrum für die Bodenbearbeitung und ähnliches


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 VOLINSK PROJEKT DARE2CARE
 

Für dieser Projekt wird € 126.005,- an Spenden benötigt.  doneer_bg_blauw_du

 
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 PARTNERS
  • Kovchek (Die Arche) von Novovolinsk
  • Sjaloom Kirche von Heerhugowaard (NL) 
  • Gruppe Ukraine von World Partners
  • An der Basis sind verschiedene Unternehmen und Organisationen einbezogen 
ZIELSETZUNGEN
Word Partners und deren ehrenamtliche Mitarbeiter haben diverse Gespräche mit den Leitern der Rehabilitationszentren geführt. Gemeinsam wurden folgende Ziele formuliert:
  1. Ausbildung der Gruppenleiter der Rehabilitationszentren, sodass sie professionelle Hilfe bieten können

  2. Alle Rehabilitanden auf AIDS / HIV testen und Medizinische Versorgung zur Verfügung stellen 
  3. Beitrag zur Finanzierung der Gehälter der Leiter der Rehabilitationszentren

  4. Stimulierung der Schaffung von Verdienstmöglichkeiten

  5. Verbesserung der Wohnheime durch Renovierung
 PROJEKTBESCHREIBUNG

Rehabilitationszentren erhalten in der Ukraine keine staatliche Unterstützung. Die Zentren sind abhängig von Spenden und finanziellen Beiträgen der Rehabilitanden. Die Rehabilitanden kommen meistens aus Situationen, in denen kein Geld verfügbar ist. World Partners will den Zentren über den landwirtschaftlichen Betrieb helfen. Daneben wird zu diesem Zeitpunkt zusätzliche Unterstützung gebraucht, um die oben genannten Ziele erreichen zu können. Die Ausbildung der Gruppenleiter ist für mehrere Zentren der Region vorgesehen. Hierfür sind schon Kontakte gelegt worden mit einer professionellen Einrichtung in den Niederlanden, die über Erfahrungen in diesem Bereich verfügt. 

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Seit September 2008 ist Arianne Spriensma - Nap (l) als Koordinatorin vor Ort angestellt für einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren.
 NACHRICHTEN

Gladiolen-Pilotprojekt
Von einem qualifizierten Blumenzwiebelzüchter aus den Niederlanden bekam das Frauenzentrum Wewe Anfang 2010 einige kleine Gladiolenknollen („Perlen"), um ein Pilotprojekt zu starten. Die meisten Knollen sind schön gewachsen und werden nächstes Jahr blühen. Die Blumen werden dann verkauft, der Ertrag kommt dem Frauenzentrum zugute. Das Schöne ist, dass diese Knollen selbst auch wieder „Perlen" bilden, es können vor Ort also Knollen vermehrt werden. Mittlerweile sind es so viele Knollen, dass einige verkauft werden können. Da sie Frost nicht vertragen, müssen sie aus der Erde geholt werden. Nach der Ernte müssen sie zwei Wochen trocknen, dann werden sie geschält. Dies kann im Sitzen geschehen, sodass auch Rehabilitandinnen mit einer weniger guten körperlichen Konstitution mitarbeiten können. Das Frauenzentrum konnte im vergangenen strengen Winter seinen eigenen Lagerraum nicht frostfrei halten, daher werden die Knollen zur Sicherheit im Kartoffellager von Adama gelagert, wo Jouke die Temperatur kontrolliert. Das Pilotprojekt war ein Erfolg. Nächstes Frühjahr werden wahrscheinlich Gladiolen in mehreren Farben gepflanzt werden, die im Jahr darauf wieder Blumen ergeben.

Jute-Säcke
Eines der sieben REHA-Zentren ist nur für Frauen bestimmt. Hier arbeiten die Frauen für Bauernhof Adama (Juni 2010). Sie reparieren Jute-Säcke, die Adama zum Verpacken der Kartoffeln verwendet. Die Frauen haben bisher insgesamt 200 Säcke repariert. Mit diesen Reparaturarbeiten verdient das Zentrum ... Kartoffeln. Nach der neuen Ernte gehen diese an das Zentrum.

Girlanden und Matroesjka's
In einem der Rehabilitationszentren nähen Frauen fünf Meter lange Girlanden aus Baumwollstoff-Fähnchen und machen sie Matroesjka's. Diese sinnvolle Art der Beschäftigung bringt auch noch etwas ein: der Verkaufserlös kommt dem Zentrum zugute. 

Malzwaffeln
Anfang September 2009 wurde mit dem Backen und Verkaufen der Malzwaffeln begonnen, eine Holländische Spezialität. Das Waffeleisen kommt aus den Niederlanden und funktioniert hervorragend. Bis auf das Malz können die Zutaten vor Ort gekauft werden. Die Herstellung von Malz ist eine Wissenschaft für sich, denn die Zusammenstellung ist anders als wir sie in den Niederlanden kennen. Die Waffeln heißen dann auch "Ukrainische Malzwaffeln". Die Frauen sind sehr motiviert und haben die ersten Waffeln mit Genuss probiert. Inzwischen wurden die ersten Waffeltüten in der Kirche verkauft. Sie waren im Handumdrehen ausverkauft.



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Einige Stunden am Tag ernten die Frauen Gladiolen und trotzen dabei Wind und Kälte.

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