| Hans van Sluijs in Indonesien |
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Im November und Dezember 2008 hat Hans van Sluijs, Koordinator des Indonesien-Projektes, das Land erneut besucht und berichtet von den vor Ort gemachten Fortschritten. "Es war beeindruckend, um die Fortschritte im Dorf Sakaqlotoq zu sehen. Zuallererst ist viel an den Fischteichen gearbeitet worden. Aus vier kleinen Teichen ist nun ein großer Teich entstanden, in dem die Fische mehr Platz und Sauerstoff zum Wachstum haben. Außerdem ist in dem Wasserzufuhrgebiet ein Reservoir angelegt worden, in dem das Wasser höher steht als in den Teichen. Dadurch wird der Wasserstrom durch die Teiche verbessert. Neben dem Reservoir ist ein sogenanntes „Behandlungsbecken" gegraben, in dem der pH Wert des Wassers gemessen und je nach Bedarf Kalk zugefügt wird. Durch all diese Veränderungen ist die Wasserqualität viel besser geworden. Als Folge paaren sich die Nila-Fische nun im Teich, was vorher nicht möglich war. Das Problem mit den Raubtieren ist auch weitestgehend gelöst: Über und rund um die Teiche sind Netze gespannt und die Innenseite der Teiche sind nun mit einer Holzwand verkleidet. Trotz all dieser Investitionen hat das Teichprojekt einen Gewinn erzielt durch den Verkauf von 373 kg Hühnerfleisch und 155 kg Fisch! Es ist geplant, in 2009 weitere kleine Teiche zu einem großen Teich zusammenzufügen. Wenn das System mit der Hühnerhaltung und den Fischteichen optimal eingerichtet ist, kann ein großer Teich eine ganze Familie unterhalten.Die Grundschule entwickelt sich auch sehr gut. In der Mitte des Dorfes wurde ein Stück Land von 15 mal 40 Metern angekauft und der Bau kann beginnen. Im Dorf stehen eine Reihe von Menschen zur Verfügung, um beim Bau der Schule zu helfen. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt! In der Grundschule sind zur Zeit mehr als 40 Kinder und die Lehrerin Luisa kümmert sich hervorragend um sie. Weil eine weitere Lehrerin gebraucht wird, wird Essa, eine junge Frau der lokalen Kirchengemeinde, nach Samarinda gesendet, um dort die nötige Ausbildung zu absolvieren. Das freut uns. Gib dein Bestes, Essa! Ich habe mich auch sehr darüber gefreut, vor Ort an einen Gottesdienst teilnehmen zu können und dort so viele Menschen zu sehen, darunter sehr viele junge Menschen. Thamrin, unser Projektleiter, sagte mir, das seit November viel mehr Menschen zur Kirche kommen, vor allem Ältere. Das ist bemerkenswert! Er sagte mir auch, das er den Eindruck hätte, als hätte sich der geistige Himmel über Sakaqlotoq geöffnet. Er ist davon überzeugt, das mit durch die Gebete aus den Niederlanden sich viele Dinge zum Guten wenden. Das Programm für das Pflanzen der Bäume kann wegen fehlender finanzieller Mittel leider noch nicht umgesetzt werden. Wohl haben wir einen Forstwirt in Samarinda gefunden, der gerne bei der Pflanzung der Bäume mitarbeiten möchte und sich auch bei der Entwicklung eines Lehrprogramms für die Schulen von Sakaqlotoq einbringen möchte. Das ist ein großer Segen. Gott helfe, dass es uns gelingt!"
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